Arthur Schopenhauer






"so zeigt uns eine Beethovensche Symphonie die grösste Verwirrung,
 welcher doch die vollkommenste Ordnung zum Grunde liegt, den heftigsten Kampf,
 der sich  im nächsten Augenblick zur schönsten Eintracht gestaltet:
 es ist rerum concordia discors, ein treues und vollkommenes Abbild des Wesens der Welt,
 welche dahin rollt, im unübersehbaren Gewirre zahlloser Gestalten
 und durch stete Zerstörung sich selbst erhält."



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Friedrich Nietzsche



Gestern Nachts, als Alles schlief, Kaum der Wind mit ungewissen Seufzern
 durch die Gassen lief,
Gab mir Ruhe nicht das Kissen, Noch der Mohn, noch,
 was sonst tief
Schlafen macht - ein gut Gewissen.
 Endlich schlug ich mir den Schlaf Aus dem Sinn und lief zum Strande.
 
Mondhell war's und mild - ich traf Mann und Kahn auf warmem Sande,
 Schläfrig beide, Hirt und Schaf: - Schläfrig stiess der Kahn vom Lande.
 Eine Stunde, leicht auch zwei, Oder war's ein Jahr?
  da sanken
Plötzlich mir Sinn und Gedanken In ein ew'ges Einerlei,
 
Und ein Abgrund ohne Schranken That sich auf: - da war's vorbei!
 
Morgen kam: auf schwarzen Tiefen Steht ein Kahn und ruht und ruht
 Was geschah? so riefs, so riefen Hundert bald - was gab es? Blut?
 Nichts geschah! Wir schliefen, schliefen Alle - ach, so gut! so gut!


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             Johann Sebastian Bach                   Wolfgang Amadeus Mozart                         Ludwig Van Beethoven



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Zdzistaw Beksinski









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Andrei Tarkovsky

















 
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